Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882)
Im Führungsalltag – und dazu gehört auch die wohl anspruchsvollste Form der Führung, die Selbstführung – stehen wir täglich vor großen Herausforderungen. Es gilt, Bewährtes zu erhalten und zu stärken und zugleich Veränderungen anzustoßen, wo sie notwendig sind.
Dabei begegnen wir immer wieder eingespielten Verhaltensmustern, gewachsenen Strukturen und auch Privilegien, die durch Veränderungen infrage gestellt oder bedroht werden. Wenn wir uns das bewusst machen, wird verständlich, was sich an Veränderungen so schwer anfühlt: Sie fordern uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich heraus.
Das Zitat dieses Impulses eröffnet einen anderen Blickwinkel und kann daher in Veränderungsprozessen hilfreich sein:
„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.“
Es relativiert die Nostalgie der Vergangenheit ebenso wie die Sorge vor einer ungewissen Zukunft. Stattdessen lenkt es den Blick auf das Potenzial, das in jedem Menschen steckt. Menschen sind in der Lage, große Herausforderungen zu meistern und über sich hinauszuwachsen – das zeigt sich in unzähligen Situationen unseres Lebens.
Doch wie gelingt es, diese „innere Quelle“ zu erschließen?
Um ambitionierte oder herausfordernde Ziele zu erreichen, müssen wir Hindernisse überwinden – viele davon zeigen sich erst auf dem Weg. Entscheidend ist dabei unsere Entschlossenheit. Sie wächst aus einer positiven Erwartung an die Zukunft, aus guten Erfahrungen der Vergangenheit und aus einem attraktiven, klaren Ziel.
Entschlossenheit bedeutet, eine Entscheidung bewusst zu treffen und sich konsequent auf ein Ziel hin auszurichten.
Doch ein klares Ziel und Entschlossenheit allein genügen nicht. Wer Sorgen, Widerstände oder mögliche Risiken konsequent ausblendet, übersieht oft wertvolle Hinweise und hilfreiche Ressourcen. Veränderung braucht mehr als Durchhaltewillen – sie braucht ständige Bewusstheit, ein kontinuierliches "Hin-Schauen".
So können wir auf die Kraft unserer inneren Quelle zugreifen, wenn wir klar sind über unser Ziel, wenn wir entschlossen sind und achtsam auf das blicken, was uns auf unserem Weg begegnet. Je aufmerksamer wir dies wahrnehmen und prüfen, ob es zielführend ist oder nicht, desto mehr Ressourcen erkennen wir. Dabei hilft uns die Entschlossenheit, unseren Weg weiterzugehen – auch dann, wenn Zweifel auftauchen oder Hindernisse sich in den Weg stellen.
Was bedeutet das konkret für die Praxis?
Veränderung beginnt nicht im Außen. Sie beginnt in uns.
Die Referentinnen und Referenten für unseren nächsten Kita-Kongress in Dachau erwarten Sie wieder mit neuen Impulsen für Ihren Leitungsalltag:
Hätten Sie gerne von Zeit zu Zeit jemanden, mit dem Sie eine aktuelle Situation reflektieren können? Der Ihnen eine unvoreingenommene Außenperspektive eröffnet? Dann lesen Sie hier mehr zu unserer „Beratungs-Flatrate“, über die Sie außerdem Nachlässe auf alle unserer Angebote erhalten, wie z.B. den jährlichen KiTa-Kongress oder Inhouse-Teamtage.
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Hans Grasser
Geschäftsführer
Berater und Führungskräfte-Coach mit umfassender Erfahrung in der Organisationsentwicklung, Change-Management, Projektmanagement und Prozessmanagement.
Nebenberuflich Verwaltungsleiter und Dozent für Finanzmanagement.
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Laura Hölzlwimmer, M.A.
Geschäftsführerin
Verwaltungsleiterin eines Verbunds mehrerer Kindertageseinrichtungen. Nach ihrem Studienabschluss (Geschichte, Interkulturelle Kommunikation und Slavistik) arbeitete sie im Wissenschaftsmanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2020 ist sie Dozentin und Beraterin für Führungskräfte im Bildungsbereich.