Impuls 05/2026 - Die Komfortzone verlassen - Don't Panic!

Impuls 05/2026 - Die Komfortzone verlassen - Don't Panic!
Der Grat zwischen Komfortzone und Panik ist schmal, aber aussichtsreich und lebendig. Hans Grasser

Eine Stärke von uns Menschen ist es, Routinen zu entwickeln, die den Alltag erleichtern und Ergebnisse vom Zufall befreien. Doch das allein noch reicht nicht für ein "aussichtsreiches" Leben.

Auf dem Klassiker "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams steht auf dem Einband des Buches, das für alle Reisenden durch die Galaxie hilfreich sein soll: "Don't Panic".

Auch wenn wir uns im Alltag selten auf so große Reisen machen, erscheinen doch Veränderungen manchmal wie der Aufbruch zu einer kleineren oder auch größeren Reise. Denn für jeden Menschen ist es eine Herausforderung, sich außerhalb der Alltagsroutinen zu bewegen.

So erscheint ist der Hinweis "Don't Panic!" auch in Bezug auf unsere Sorgen und Ängste in Veränderungsprozessen wenig hilfreich - auch wenn man sich vor Augen führt, dass selbst größere Veränderungen im Alltag im Vergleich zu den Risiken einer Reise durch eine Galaxie eher überschaubar sind. 

Sicherlich haben auch Sie schon zur Beschwichtigung Sätze gehört (oder auch gesagt), wie: "Bleib entspannt!", "Ganz ruhig!", "Immer mit der Ruhe.", "Mach dich nicht verrückt!", "Das wird schon." All diese Sätze sind gut gemeint, aber für die Betroffenen ebensowenig hilfreich wie das "Don't Panic!" auf dem Reiseführer durch die Galaxis.

Menschen, die sich auf den Weg einer Veränderung begeben, brauchen daher keine beschwichtigenden, beruhigenden Worte, denn "Der Grat zwischen Komfortzone und Panik ist schmal, aber aussichtsreich und lebendig."

Gute Führung bzw. Selbstführung bedeuten daher, auf die Chancen zu schauen und zu verweisen, die entstehen, wenn wir aus der Komfortzone treten oder vielleicht sogar gerissen werden. Aus dem Wunsch heraus, zu verstehen, wie es dem Menschen "im Aufbruch" geht, auf dem Weg vom "gewohnten Vorher" hin zum "ungewissen Nachher", geht es darum, sich "neben den Menschen" zu stellen. Es geht darum zu fragen, was er oder sie sieht, was bedroht sein könnte, worum sich Sorgen oder Ängste drehen. Andernfalls droht die Erfahrung der Veränderung zur Gratwanderung in schwindelerregender Höhe zu werden, in der jedes "Don´t Panic!" fast schon ironisch, in jedem Fall aber wenig hilfreich wirkt. 

Viel hilfreicher ist dann ein "Hinzu", das heißt eine Vision, ein Zielbild für eine aussichtsreiche Zukunft, auf die der Mensch sich freuen kann, in freudiger Erwartung. Nur das schafft die Bereitschaft, sich aus der Komfortzone auf den hohen Grat des Weges der Veränderung zu begeben, ohne in Panik zu geraten.

Was bedeutet das in der Praxis?

  • Eruieren Sie die Sorgen & Nöte, die Sie und Ihre Anspruchsgruppen bewegen (Mitarbeitende, Kunden, etc.).
  • Entwickeln Sie begeisternde Zielbilder und eine inspirierende Vision.
  • Begleiten Sie Veränderungen bewusst und professionell, das heißt: Nutzten Sie die Methoden des Projekt- und Changemanagements.

Wir begleiten Sie dabei gerne!

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

Ein Erfahrungsbericht der Hermann-Stamm-Realschule in Schwabach.


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Herzliche Grüße

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Hans Grasser
Geschäftsführer

Berater und Führungskräfte-Coach mit umfassender Erfahrung in der Organisationsentwicklung, Change-Management, Projektmanagement und Prozessmanagement.
Nebenberuflich Verwaltungsleiter und Dozent für Finanzmanagement.


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Laura Hölzlwimmer, M.A.
Geschäftsführerin

Verwaltungsleiterin eines Verbunds mehrerer Kindertageseinrichtungen. Nach ihrem Studienabschluss (Geschichte, Interkulturelle Kommunikation und Slavistik) arbeitete sie im Wissenschaftsmanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2020 ist sie Dozentin und Beraterin für Führungskräfte im Bildungsbereich. 


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