Newsletter 03/2021 - Berufung oder Arbeit, der intrinsischen Motivation Raum geben

Newsletter 03/2021 - Berufung oder Arbeit, der intrinsischen Motivation Raum geben
"Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder in deinem Leben arbeiten müssen." Konfuzius

Das oben genannte Zitat fordert uns heraus, darüber nachzudenken, warum wir das tun, was wir tun. So wie die Geraden im Bild gebogen scheinen, aufgrund der vielen Querlinien/ Umstände, so könnte das Leben doch so einfach sein, wenn nicht die vielen Anforderungen von Außen wären. 

Unabhängig davon, ob wir selbstständig oder angestellt sind, ob wir Führungsverantwortung haben oder nicht, wir sind immer fremden Anforderungen und Abhängigkeiten ausgesetzt, welche wir uns nicht immer wünschen, bzw. wählen würden. Wenn wir nur auf diese Tatsache blicken, mag das Zitat unerreichbar erscheinen, bzw. vielleicht für andere mögich sein, aber für uns selbst ...?

Aus Sicht von MitarbeiterInnen scheint die Gestaltungsmacht bei der Führungskraft zu liegen. Somit hat sich für diese die Möglichkeit nur das zu tun, was sie lieben, scheinbar schon erledigt. Auch auf Führungskräfte wirken Gestaltungskräfte von außen. Sind deshalb sowohl MitarbeiterInnen als auch Führungskräfte einfach Opfer der Umstände?

Die vorangegangen Betrachtungen sind nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite liegen im Zentrum der Betrachtungen nicht die Umstände, sondern der persönliche Weg. Es geht darum, das zu tun was unsere Talente weiterentwickelt und die Chancen in den Umständen zu erkennenDas bedeutet auch, entweder die Umstände anzunehmen, oder sich gegebenenfalls abzugrenzen und auf dem eigenen Weg zu bleiben.

Durch diesen Perspektivenwechsel gelingt es Führungskräften wie MitarbeiterInnen, in einen Flow zu kommen, sodass sich das eigene Tun leicht anfühlt und Kraft spendet, anstatt Arbeitskraft zu verlangen.


Was heißt das konkret in der Praxis:

  • Setzen sie sich mit Ihren Talenten und Bedürfnissen auseinander.
  • Erspüren Sie für sich, in welchen Situationen Sie ein Gefühl von Leichtigkeit, von Flow haben, bzw. in welchen Situationen ihnen gefühlt "der Stecker gezogen wird".
  • Stellen Sie sich in vermeindlich fremdbestimmten Situationen folgende Fragen:
    • Kann ich das "lieben", was ich tue (bzw. tun soll)?
    • Was müsste geschehen, damit ich es "lieben" könnte?
    • Was sind die Chancen in dieser Situation in Bezug auf das, was ich "liebe"?
    • Was passiert, wenn ich nichts tue?

Herzliche Grüße

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Hans Grasser
Geschäftsführer

Berater und Führungskräfte-Coach mit umfassender Erfahrung in der Organisationsentwicklung, Change-Management, Projektmanagement und Prozessmanagement.
Nebenberuflich Verwaltungsleiter und Dozent für Finanzmanagement.


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Laura Hölzlwimmer, M.A.
Geschäftsführerin

Verwaltungsleiterin eines Verbunds mehrerer Kindertageseinrichtungen. Nach ihrem Studienabschluss (Geschichte, Interkulturelle Kommunikation und Slavistik) arbeitete sie im Wissenschaftsmanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2020 ist sie Dozentin und Beraterin für Führungskräfte im Bildungsbereich. 


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