Newsletter 07/2021 - Ein Held ist einer, der tut, was er kann …

Newsletter 07/2021 - Ein Held ist einer, der tut, was er kann …
"Ein Held ist einer, der tut, was er kann. Die anderen tun es nicht." Romain Rolland

Wahre Zufriedenheit erlangen wir, wenn wir tun, wozu wir uns berufen fühlen. Auf diesem Weg, geraten wir gelegentlich ins Straucheln, begegnen Hindernissen und gehen Umwege. Doch wäre deshalb Sein-Lassen, Aufgeben oder Resignation eine echte Alternative?

Wenn wir "Neuland" betreten, oder die bekannte Komfortzone verlassen, kann es vorkommen, dass wir in Situationen geraten, welche sich wie das Ausharren in einer Steilwand anfühlen. Wir sind auf der Suche nach dem nächsten Schritt, müssen darauf achten, dass uns die Kräfte nicht verlassen, dass wir fokussiert bleiben und mit Bedacht unseren nächsten Schritt wählen. Wenn die Unternehmung gelingt, ist die Anstrengung schnell vergessen und die Freude über den Erfolg überwiegt. Gestärkt und mit neuen Kompetenzen kehren wir in den Alltag zurück und bereiten unsere nächste "Reise" vor:

Zu erkennen, was wir wirklich wollen, wozu wir uns berufen fühlen und wohin wir aufbrechen wollen, ist häufiger ein langwieriger Prozess, als eine "Eingebung über Nacht". Diese Erkenntnis, wozu wir uns berufen fühlen, ist ein Geschenk,welches uns nicht mehr loslässt und uns nicht mehr ruhen lässt, wenn es erst einmal ausgepackt ist. Doch zur wahren Zufriedenheit braucht es auch das konsequente Hinarbeiten auf das Ziel. Mit dem Satz: "Ein Held ist einer, der tut, was er kann" ist nicht gemeint, nur das zu tun, was man kann. Es geht vielmehr darum, alles zu tun, um zu erfahren was man wirklich alles kann (die Entfaltung der Talente). Wir werden Helden unseres Lebens, wenn wir etwas erreichen, von dem wir bestenfalls geträumt haben, es tun zu können, auch wenn wir es erst auf dem Weg zum Ziel gelernt haben.

Auf diesem Weg werden wir begleitet von Menschen, welche an uns glauben und uns ermutigen, unseren Weg zu gehen (auch wenn es nicht der ihre ist). Aber wir begegnen auch Menschen, welche an uns zweifeln oder den Fokus auf unsere Defizite lenken, denn "die anderen tun es nicht." Es ist leicht, dem Kletterer in der Wand (wie im Foto) von sicherer Position aus Tipps zu geben, und das kann auch hilfreich sein. Doch was zählt ist das, was wir tun. Frei nach Roosevelt: "Es sind nicht die Kritiker, die zählen. Die Anerkennung gebührt denen, welche wirklich in der Arena stehen und Taten vollbringen, mit großer Hingabe und Begeisterung.".


Was heißt das konkret in der Praxis:

  • Definieren Sie für sich, was Sie wirklich tun bzw. erreichen wollen für Ihre Zufriedenheit.
  • Prüfen Sie für sich, ob Sie beständig auf dem Weg zu Ihren Zielen sind.
  • Ergründen Sie, wer die Begleiter und Wegweiser auf diesem Weg sind, bzw. waren.
  • Reflektieren Sie Ihr Führungsverhalten und fragen Sie sich, inwieweit Sie die "Helden in Ihren Mitarbeitern" fördern.
  • Reflektieren Sie, wer Sie und Ihr Team durch negative Impulse unnötig Kraft kostet auf diesem Weg, und gehen Sie in Klärung, um zu ergründen, ob und wie diese positiv (an-)gewendet werden können.
  • Freuen Sie sich über all Ihre Erfolge auf Ihrem Weg.

Herzliche Grüße

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Hans Grasser
Geschäftsführer

Berater und Führungskräfte-Coach mit umfassender Erfahrung in der Organisationsentwicklung, Change-Management, Projektmanagement und Prozessmanagement.
Nebenberuflich Verwaltungsleiter und Dozent für Finanzmanagement.


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Laura Hölzlwimmer, M.A.
Geschäftsführerin

Verwaltungsleiterin eines Verbunds mehrerer Kindertageseinrichtungen. Nach ihrem Studienabschluss (Geschichte, Interkulturelle Kommunikation und Slavistik) arbeitete sie im Wissenschaftsmanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2020 ist sie Dozentin und Beraterin für Führungskräfte im Bildungsbereich. 


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